Tag 1 : Der große Umzug. am 02.01.2026
Zwischen Schneeresten, Nervenflattern und Hoffnungsschimmer
Heute war der erste Tag des großen Stallumbau- Projektes:
Der Umzug der Pferde in das Stallzelt. Drei Monate Zeltleben liegen nun vor uns – denn der Stall bekommt eine wohlverdiente Sanierung. Und sagen wir es so: Entspannt war hier heute niemand. 😅 Der Weg ins Stallzelt glich einer Mischung aus Abenteuerurlaub und Mutprobe. Manche Pferde marschierten tapfer wie Profis, andere diskutierten ausführlich über Sinn und Unsinn eines Zeltes als neues Zuhause. Doch am Ende kamen alle an – etwas aufgeregt, aber wohlauf.
Jetzt werden wir uns den Stall vornehmen. Gleich morgen starten die ersten Vorbereitungen für den Umbau. Wir sind gespannt.
Tag 2 : Das Ende des Heubodens 03.01.26
Der zweite Tag der Stall-Sanierungsarbeiten war geprägt von beeindruckendem Engagement, großem Fleiß und einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsgefühl. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren vor Ort und haben von früh bis spät tatkräftig mit angepackt – jede und jeder dort, wo Hilfe gebraucht wurde.
Es wurde gemistet, ohne Zögern und ohne Berührungsängste. Der Heuboden wurde vollständig leergeräumt, wobei sich die Helfenden Staub, Dreck und körperlicher Anstrengung aussetzten, ohne zu klagen. Trotz der Kälte wurden Futtertröge gründlich geschrubbt und gereinigt, Müll wurde geschleppt, entsorgt und dadurch dringend benötigter Platz geschaffen. Überall war Einsatz zu sehen – Hände, die zupackten, Augen, die mitdachten, und Menschen, die Verantwortung übernahmen. Alle arbeiteten als Team zusammen. Ein riesengroßes Dankeschön gilt allen Beteiligten. Eure Tatkraft, euer Durchhaltevermögen und eure Hilfsbereitschaft haben diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht.











04.01.26 – Tag 3: Muskelkraft, Stallparfüm und wütende Vierbeiner – Was für eine Mischung….
Auch heute ging es erneut tatkräftig zur Sache. Viele fleißige Helferinnen und Helfer fanden sich ein und packten gemeinsam an. In einer großen Gemeinschaftsaktion wurden alle Pferdeboxen vollständig ausgemistet und gründlich gereinigt.
Der Mistplatz quoll förmlich über – ein sichtbares Zeichen für die enorme geleistete Arbeit. Trotz des intensiven Geruchs und der körperlich anstrengenden Tätigkeiten war die Stimmung durchweg positiv. Nur bestimmten Familien aus dem Stall passte die Arbeit gar nicht: unseren Mäusefamilien, denen das Futter jetzt förmlich vor der Nase weggekehrt wurde. 😂🐭
In der Ranch wurde sich zwischendurch aufgewärmt und gestärkt: Warme Getränke, Hotdogs und frische Brötchen sorgten für neue Energie und gute Laune.
Wir bedanken uns auch heute wieder für eure Treue und großartige Unterstützung. Was haben wir nur für tolle Menschen in diesem Verein. Ohne euren Einsatz wäre so ein Projekt gar nicht möglich! Der gesamte Vorstand bedankt sich von Herzen!!! ♥️
Tag 4 : Der Stall verstummt
Der vierte Tag markiert einen Wendepunkt. Heute wurden alle Boxen abgebaut – mit viel Muskelkraft, schweren Geräten und großem Einsatz. Was den Stall über Jahre geprägt hat, verschwand innerhalb weniger Stunden.
Zurück bleibt ein Raum, der wie leergefegt wirkt. Die Stille ist ungewohnt und fast gespenstisch. Kaum vorstellbar, dass hier noch vor Kurzem so viele Pferde standen, schnaubten und warteten. Wo Leben war, ist jetzt Leere – als hätte man ihm vorübergehend die Seele genommen. Kein Wiehern, kein Klappern, kein vertrautes Rascheln von Stroh und der Nachhall von Erinnerungen..
Und doch liegt in dieser Leere auch der Beginn von etwas Neuem.
Ein intensiver, anstrengender Tag liegt hinter den fleißigen Helfern. Der alte Stall ist gegangen, sichtbar und spürbar, und macht jetzt Platz für Veränderungen. Vielen Dank an das tolle Team, die heute über Stunden durch ihren enormen Einsatz dieses Ergebnis erzielten!🫶🏻
5. Tag der Stall-Sanierung :
Die Mäuse wandern aus
Heute sind die letzten Zwischenwände der Pferdeställe trotz Schnee und Eis ausgebaut worden. Mit großem Einsatz und Teamgeist haben Guido, Klaus, Nico, Oliver, Silvia, Werner und Norbert tatkräftig mit angepackt. Wo einst einzelne Boxen standen, öffnet sich nun der Blick auf eine leere Halle – weit, klar und voller neuer Möglichkeiten.
Während sich die Pferde im Stallzelt mit den neuen derzeitigen Bedingungen langsam anfreunden, haben die Mäuse ihre Säckchen gepackt und das Weite gesucht, während sich die Spatzen neugierig und fröhlich über die letzten Strohreste hermachten.
Alles ist nun anders, und genau darin liegt die Hoffnung. Mit Dankbarkeit und Zuversicht im Herzen blicken wir nach vorne. Aus dem, was war, entsteht etwas Neues. Und dieser Neubeginn fühlt sich gut an. Vielen Dank an unser tolles Helfer-Team!!!!
Tag 6: Funkenflug trifft Flockenwirbel
Am sechsten Tag der Stallsanierung wurde es gleichzeitig frostig und feurig. Während draußen die Schneeflocken vom Himmel tanzten, ging es drinnen mit deutlich mehr Action zur Sache: Die Tränken und die komplette Beleuchtung mussten weichen.
Dabei kam schweres Gerät zum Einsatz – die Winkelschleifer. Mit lautem Surren und reichlich Funkenflug sorgte sie für eine fast schon spektakuläre Lichtshow.
Trotz Kälte draußen und Funkenregen drinnen lief Dank der treuen Helfer und Helferinnen alles wie am Schnürchen. Mit vollem Einsatz, guter Laune und sicherem Griff zum Werkzeug waren Guido, Silvia, Norbert, Nico und Oliver unermüdlich vor Ort. Dagmar kümmerte sich zeitgleich darum, dass sich nach schwerer Arbeit in der Kälte in der Ranch bei Kaffee und Brötchen aufgewärmt werden konnte. Ein Dankeschön an jeden Einzelnen. Ohne euch würde hier nicht nur das Licht fehlen! 💪🥳
Tag 7 der Stall-Sanierung:
Staub, Beton und ein historischer Fund
Heute rückten die Helfer in voller Schutzmontur an. Ganzkörperanzüge, die irgendwo zwischen Tatortreiniger und Astronaut angesiedelt waren, signalisierten bereits beim Betreten des Stalls: Das wird kein Spaziergang. Ziel des Tages: Die Decke rausreißen.
Kaum begonnen, verwandelte sich der Stall in eine Staubwolke historischen Ausmaßes. Staub, Dreck und jahrzehntealte Stallgeschichte rieselten in beeindruckender Menge herab. Man konnte zeitweise nur erahnen, wo sich die Mithelfer befanden. Der Höhepunkt des Tages: Ein uraltes Ratten-Skelett löste sich aus der Decke und fiel einem Helfer förmlich auf den Kopf – Archäologie live, zum Glück gut gepolstert.
Zusätzlich mussten zwei riesige, betonierte Tröge entfernt werden. Mindestens 50 Jahre alt, tonnenschwer und äußerst widerwillig verabschiedeten sie sich erst nach massivem Kraftaufwand, Schweiß und kollektivem Durchhaltewillen.
Fazit von Tag 7:
Viel Dreck, viel Muskelarbeit, ein prähistorischer Rattenfund – aber ein weiterer großer Schritt Richtung fertigem Stall. Guido, Oliver, Nico, Werner, Klaus und Dagmar gehen für diese Arbeit als Team in die Stallgeschichte ein. Ganz lieben Dank für eure so beeindruckende Unterstützung. 🫶🏻
Tag 8 der Stallsanierung: Operation Deckenabriss – Wo Nägel fliegen und Coca Cola Geschichte schreibt
Heute setzte unser treues Dreamteam den Deckenabriss weiter fort.
Recht zügig in den Morgenstunden sah der Stall aus wie der Drehort eines Endzeitfilms. Guido schlüpfte in seinen Ganzkörperanzug und setzte mit Klaus, Nico und Oliver die Atemmaske auf – man hätte sie genauso gut für die nächste Mondmission anmelden können. Nur statt Weltraum gab es hier… Pferdestaub, uralte Isolierung und Stallgeschichte aus drei Jahrzehnten.
Beim Abriss zeigte sich schnell: Diese Decke wollte nicht freiwillig gehen. Sie hatte offensichtlich eine emotionale Bindung zum Gebäude entwickelt.
Dann kam der Moment des Tages:
Guido blieb erst mit dem Kopf an einem fies herausragenden Nagel hängen. Noch während er den ersten Schmerz verarbeitete, riss er eine Deckenplatte herunter und aus dem Hohlraum segelte ihm eine uralte, legendäre 0,25-Liter-Colaflasche aus Glas entgegen – direkt auf den Schädel.
Sein trockenes Fazit:
„Erst ein Nagel im Kopf, dann von einer Glasflasche erschlagen… ich hab heute eindeutig verloren.“
Aber unsere Männer lassen sich nicht unterkriegen- Mit viel Teamgeist und Energie hatte die gewaltige Decke keine Chance und am Ende des Tages konnten unsere starken Männer jubeln: Die gesamte Mitteldecke des Hauptstalltrakts lag komplett auf dem Boden. Ein riesiger Haufen aus Staub, Holz, Isolierung und Stallgeschichte.
Alles wurde in große Big Packs verfrachtet – die wegen ihres Formats und Inhalts liebevoll den Spitznamen „Sixpack“ bekamen.
Vermutlich, weil man danach mindestens sechs Bier brauchte, um den Tag zu verarbeiten und den Dreck zu vergessen.
Im Hintergrund lief Dagmar zur Hochform auf: Catering, Kaffeestation, Fotodokumentation, moralische Unterstützung und Mädchen für alles – der wahre Motor hinter der staubigen Front.
Wer Zeit hat, kann sich morgen und Sonntag dem Team gerne anschließen und dabei unterstützen, dass die Stallsanierung weiter voran schreitet.
Unseren Jungs, Dagmar und Silvia zollen wir tiefen Respekt für Ihren unermüdlichen Einsatz!!!!! Von Herzen ♥️ Dankeschön 🙏🏻
9.Tag der Stallsanierung:
Wenn der Beton klammert und der blaue Mann den Stall erobert
Heute ging es den Seitenteilen der Decke an den Kragen – und die hatten offenbar überhaupt keine Lust, den Stall freiwillig zu verlassen. Was eigentlich leichter werden sollte, entpuppte sich als echte Nerven- und Staubprobe für Guido, Klaus und Nico, die wieder alleine auf weiter Flur kämpfen mussten. Nur mit Dagmar und Dorothee im Hintergrund als treues Versorgerteam und Werner, der vor Ort das Material besorgte.
Der Rest des Reitvereins war nämlich mit dem Bus von Matthias Kleimann zum Agravis Cup nach Münster unterwegs. Ein gemeinsamer Ausflug, um das Vereinsleben und Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Aber keine Sorge: Der Dreck ist treu geblieben und wartet geduldig darauf, morgen von anderen Helfer:innen beseitigt zu werden. 😉
Klaus sorgte heute schon optisch für gute Laune – im blauen Ganzkörperanzug sah er aus, als hätte sich ein Mitglied der Blue Man Group in den Stall verirrt, nur dass hier statt Trommeln eben die Decke zerlegt wurde. Blau, staubig und hochmotiviert.
Die große Platte machte den Jungs das Leben extra schwer:
Eine Seite festgemörtelt an der Fensterwand, die andere frech an der Wasserleitung – quasi doppelt verriegelt. Also musste Werners Stichsäge ran: Loch in die Platte, Holzbalken quer rein, Band drum – und dann zog Klaus mit voller Kraft. Mal bewegte sich was… mal tat die Platte so, als hätte sie Wurzeln geschlagen.
Irgendwann gab die Platte endlich nach und krachte mit voller Wut auf den Boden:
Eine riesige Staubwolke verteilte sich sekundenschnell im Stall und Klaus und Dagmar nahmen die Beine in die Hand und retteten sich vor dem Staubmonster- dabei hätte man meinen können, sie wollten den olympischen Sprintrekord schlagen.
Fazit des Tages:
Die Jungs dachten, es wird einfacher und schneller.
Die Decke dachte: „Heute nicht.“
Aber aufgeben? Keine Chance!
DANKE für so viel Kampfgeist und Durchhaltevermögen an unsere starken Männer!!!! ❤️
Wenn selbst ein Schutzanzug nicht verhindern kann, dass ein Team so verdammt gut aussieht – Alarmstufe Blau am 10. Tag der Stallsanierungsarbeiten:
Als die Reitschüler:innen heute morgen das Gelände des Reitvereins betraten, waren sie nicht ganz sicher, ob hier für einen Chemieunfall trainiert wird oder der nächste Science Fiction Film hoch zu Ross ansteht. Eine Truppe Blaumänner und Blaumädels mit Atemmasken und Schutzbrillen wühlten sich durch den Dreck aus Glasfasern, Rattenknochen, Staub und Deckenresten.
Die Mission war klar:
Der Dreck musste weg, die Metallgitter fort, die Schränke zerlegt – alles, damit morgen der große Deckenabriss wieder ungehindert weitergehen kann. Kurz gesagt: Wir haben dem Stall heute gründlich das Chaos ausgetrieben.
Zwischendurch gab es strategische Rückzüge an die Kaffeefront. Mit dampfendem Becher in der einen und Zigarette in der anderen Hand wurden die nächsten Arbeitsschritte geplant, wilde Theorien zur Zwischendecke aufgestellt und selbstverständlich sehr fachlich darüber diskutiert, wie unfassbar sexy diese blauen Schutzanzüge eigentlich jede Figur in Szene setzen.
Am Ende des Tages waren:
• die Säcke voll,
• die Gitter weg,
• die Schränke Geschichte
und der Stall bereit für die nächste Runde Zerstörung.
Und wir?
Müde, eingestaubt, leicht koffeiniert –
aber immer noch verdammt gut aussehend in Blau.
Und die Zwischendecke darf zittern. Morgen gehts ihr wieder an den Kragen bzw. an die Substanz…..
Danke für eure Hilfe heute, ihr blauen Helden und Heldinnen 🦸♀️🦸♂️
Tag 11 der Stallsanierungsarbeiten:
Zwischen Distanzunterricht und Relikten vergangener Jahre
Das Schulministerium hielt alle Schulen landesweit wegen Glatteisgefahr geschlossen und wechselte in den Distanzunterricht. Doch unsere starken Männer scheuten weder Eis noch Schnee, um den letzten Kampf mit der Zwischendecke aufzunehmen. Schon früh am Morgen wurde sich in die blaue „Haute Couture“ aus dem Baumarkt geschmissen, das Werkzeug poliert und die Kampfarena mit hoher Motivation betreten. Und am Ende des Tages gingen genau diese Männer verschwitzt, verdreckt und mit viel Nikotin und Staub in der Lunge siegesreich aus der letzten Schlacht mit der Stalldecke heraus. Herzlichen Glückwunsch 🎉🍾, die Zwischendecke ist nun wirklich Geschichte. Sie fiel mit einem großen, staubigen Knall zu Boden, während Guidos Kinder in der Ranch ihre Schulaufgaben erledigen mussten.
Was für ein beeindruckender Moment für alle Anwesenden.
Schaut euch die Bilder an und ihr werdet die Energie unserer Helden selber spüren können. Was für eine überwältigende Leistung an so einem Tag. Vielen Dank für diesen Kraftakt heute! 💪
12. Tag der Stallsanierung
Das Glück der Pferde beginnt ….. im Stall!
Heute wurde wieder ein Teil der Chronik unseres Stalls weitergeschrieben.
Die Jungs waren wieder mega fleißig und haben sich die Querbalken in den einzelnen Ställen vorgenommen. Einer nach dem anderen wurde demontiert, herausgezerrt, überredet, freiwillig zu gehen – oder notfalls mit sanfter Gewalt entfernt.
Und danach gingen sie die ersten Boxen am Eingang auf den Grund.
Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt.
Die Gitter und Balken wurden komplett abmontiert – ein echter Befreiungsschlag zum Wohle unserer geliebten Pferde! 🐴
Die Ställe zeichnen sich durch viel mehr Freiheit aus und werden zu echten Wohlfühloasen. Nur dass unsere „Wohlfühloase“ aktuell eher aussieht wie ein Spa nach einem Tornado – mit extra Dämmwolle statt Aromatherapie und Baustellenlärm statt Entspannungsmusik.
Damit wir uns dem gewünschten Zustand nähern, kam Silvia auch noch zur Verstärkung und gemeinsam stellten sie sich den unfassbaren Mengen an Dämmwolle und Dreck.
Es wurde sauber gemacht, gekratzt, gesaugt, geflucht und gefüllt – und zwar so gründlich, dass der Container komplett randvoll war.
Morgen steht der Zweite schon für die nächsten Arbeiten bereit.
Um jeden Tag dem großen Ziel ein bisschen näher zu kommen: der Einzug in die neue „Vierbeiner-Residenz“
Es ist so toll, dass dieses fantastische Team, angeführt von Klaus und Guido, durch den kräftezehrenden Einsatz dieses Ziel überhaupt möglich macht. Vielen lieben Dank dafür. 🙏🏻🫶🏻
Tag 13 der Stallsanierung: 14.01.26
Zwischen Nägeln, Brettern und einer großen Portion Grünkohl
Heute wurde der erste Teil der Bodenplatten des Heubodens entfernt . Gespickt von langen Nägeln vielen Teile des Bodens nach und nach herab. Ein wahres Paradies für Fakire.
Mit jeder entfernten Platte tat sich ein neues Fenster zum Stalldach auf. Ein Moment, der allen bewusst machte, was auf die Pferde zukommt:
mehr Licht, mehr Luft und eine neu gewonnene Freiheit.
Während Staub und Nägel flogen, hielt unsere Dagmar wie jeden Tag mit Kaffee und guter Laune tapfer dagegen und die restliche vorhandene weibliche Seite im Stall lieferte vor lauter Begeisterung bereits ganz andere Bauprojekte:
Silvia, Sabrina und ich planten gedanklich schon die Innenarchitektur des neuen Pferdeparadieses:
Kronleuchter? Selbstverständlich. Ein Balkon für Guido und Klaus? Aber natürlich – stilecht wie Statler und Waldorf aus der Muppet Show, von dem aus sie künftig jede Stallaktion kommentieren können. 😂
Und weil jede Großbaustelle eine ordentliche Verpflegung braucht, setzte Dorothee dem Ganzen von früh bis spät die kulinarische Krone auf:
Neben köstlichen Brötchen servierte sie einen riesigen Topf dampfenden, herzhaften Grünkohls – so kräftig, dass selbst der innere Schweinehund freiwillig Überstunden machte.
Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Jede herausgerissene Platte unseres Helfer-Teams ist ein Stück Zukunft – und ihr macht sie möglich. Es ist unglaublich, wie viel Energie, Zeit und Herzblut ihr in den Stall steckt – das weiß wirklich jeder hier zu schätzen. ❤️
Tag 14 der Stallsanierung: 16.01.26
Endspurt für den Heuboden– der große Deckenplatten-Showdow
Heute wurden die letzten Bodenplatten des Heubodens entfernt, und mit ihnen gefühlt auch der letzte Rest an sauberer Kleidung. Staub und Dreck regnete von oben, da färbte sich jedes einzelne Haar in einen staubigen Grauton.
Der Stall ist kaum wiederzuerkennen. Zum ersten Mal gibt es jetzt freie Sicht auf das komplette Dach – inklusive Balken, die noch von Spinnweben, Staub und der Geschichte vieler Jahrzehnte geschmückt sind. Es ist, als hätte der Stall endlich sein Geheimnis gelüftet… auch wenn es ein ziemlich staubiges Geheimnis ist.
Guido und Klaus haben vorrangig dabei wirklich alles gegeben und in den letzten 14 Tagen täglich dafür gesorgt, dass der Bau vorankommt. Man könnte sagen: zwei Männer in sexy blau, stahlharte Muskeln, ein in die Jahre gekommener Stall und null Angst vor Dreck.
Jetzt ist die Stallgasse bereit für den nächsten Stepp. Ein echter Meilenstein – auch wenn man ihn momentan eher an der Menge des Schutts erkennt als an glänzenden Oberflächen.
Am kommenden Wochenende heißt es: Großreinemachen!
Hier ist wirklich jeder Helfer und jede Helferin gefragt, denn der Stall sieht aktuell eher aus wie eine Mischung aus Abenteuerspielplatz und archäologischer Ausgrabungsstätte. Jede helfende Hand ist Gold wert – und wir sind für jede Unterstützung mehr als dankbar. Am Samstag um 10 Uhr geht es los!
Kommt vorbei und schreibt ein Stück Geschichte mit.
Noch bis spät in den Abend rein wurde sich auch langsam von der alten Sattelkammer verabschiedet. Diese wurde Stück für Stück von den Reiterinnen und Reitern leer geräumt. Da kam ganz schön viel zusammen. Aber wohin mit dem ganzen Kram? Kurzerhand wurde eine neue Nutzungsform erfunden:
Die Pferdeboxen wurden zur Lagerhalle erklärt.
Wo sonst gemütlich von den Vierbeinern das Heu gekaut wurde, stapeln sich jetzt Schränke, Deckenberge und Futtersäcke – quasi ein „IKEA trifft Pferdestall- Erlebnis.“ Die Boxen sehen jetzt eher aus wie ein Trödelladen nach einem Wirbelsturm, aber immerhin: alles ist trocken, sicher und halbwegs sortiert (zumindest theoretisch). Aber hey: Improvisation ist bekanntlich die höchste Form der Organisation!
Vielen Dank für all das, was unser Männer-Team alles auf die Beine gestellt oder soll ich besser sagen, auf den Boden gebracht hat. 😂🙏🏻
17.01.26 – Tag 15 der Stall- Sanierungsarbeiten – oder auch :
Drei Männer, eine Kammer, null Gnade
Heute wurde nicht lange gefackelt: Die Sattelkammer musste weg. Komplett. Ziel des Ganzen: mehr Platz und vermutlich auch mehr Bewegungsfreiheit für all den Pferdekram, den so Pferdemädles und Pferdejungs für die Vierbeiner so mitbringen.
Klaus, Guido und Stefan waren dabei kaum zu bremsen. Man konnte sie nur mit einer Kaffeepause stoppen- aber das auch nur für
einen kurzen Moment. Nicht kleckern, sondern klotzen war das Motto des Tages. Die drei arbeiteten sich mit solcher Begeisterung durch die Kammer, dass sogar die Decke nervös wurde und kurzerhand ebenfalls ihren Hut nahm. Opfer des Tages: Wände, Decke und jede Illusion, dass heute „nur ein bisschen“ abgerissen wird. Unsere junge Generation brachte erstmal die verstaubten Sättel wieder auf Vordermann. Was für eine Arbeit.
Zwischen Staubwolken, fliegenden Resten und maximaler Motivation tauchte zwischendurch auch der Elektriker auf. Mit viel Sachverstand erledigte er noch einige wichtige Arbeiten, damit morgen hoffentlich viele Helferinnen und Helfer mit vereinten Kräften erst einmal Ordnung ins kreative Chaos bringen können.
Wir freuen uns auf euch!!!
Ein riesengroßer Dank geht an all unsere tollen Unterstützer, die heute wieder im Einsatz waren. Ihr seid großartig.
Nachtrag zum 15. Tag:
Das Geheimnis der Leiche im Stroh
Nach ein paar Yoga -Übungen nach dem Sattelkammerabriss hatten unsere drei Helden wieder genügend Kraft und wollten sich weiteren Herausforderungen stellen. Da geht der Blick einmal nach rechts und links und schwups , holten sie in ihrem Abriss-Fieber auch die Stalldecke über den ersten Boxen runter.
Womit niemand gerechnet hatte- ein riesen Strohberg viel auf alle Helfer nieder.
Nachdem der Staub sich etwas gelegt hatte, entdeckten sie eine Hand, die aus dem Strohberg ragte. Guido, unser Kriminalpolizist wollte schon seinen Tatortkoffer öffnen, um den Bereich des Leichenfundes abzusperren, da stellte sich zum Glück heraus, dass es nur ein einzelner Handschuh war, der in vergangenen Zeiten vergessen wurde. 😂 Also kann es ohne Verzögerungen weitergehen. Was ein Glück 🍀
18.01.26: Ein großes Dankeschön an alle Helfer, die am 16. Tag der Stallsanierung so tatkräftig mit angepackt haben.
Es wurde dadurch viel geschafft. Jetzt hat das „über Nägel laufen“ endlich ein Ende und der ganze Dreck ist aus der Stallgasse verschwunden. Ob groß oder klein- jeder konnte einen Beitrag dazu leisten. Ganz lieben Dank. Schön, dass du dabei warst.
Jetzt geht es in die nächste Runde. Wir sind lange noch nicht fertig. Damit die Pferde auch schnell in ihr neues zu Hause wieder zurückkehren können, brauchen wir auch weiterhin viele Helfer und Helferinnen zur Unterstützung. Morgen ist mal Ruhetag, aber schon Montag morgen geht es weiter.
Seid dabei – wir freuen uns über jede helfende Hand.
Am nächsten Samstag findet auch wieder ein großer Helferdienst statt, zu dem wir viele von euch erwarten. 🤗
Tag 17 der Stallsanierung: 19.01.26
Von großen Plänen, wilden Träumen und der dreckigen Realität
Nach nur einem wohlverdienten Tag Verschnaufpause standen Klaus, Guido und Stefan bereits früh am nächsten Morgen wieder geschniegelt und gestriegelt bereit – trotz eisiger Kälte, dafür aber mit umso heißeren Plänen für die Weiterarbeit. Noch bevor der erste Kaffee richtig wirken konnte, wurden Strategien geschmiedet und Visionen geboren.
Um mehr Stauraum zu schaffen, wurde am Wochenende ein Seecontainer günstig erworben, der schon bald neben der Garage ein
neues Zuhause finden soll. Gesagt, getan: Dank unserer drei unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer wurde das Gelände sofort vorbereitet. Sträucher verschwanden spurlos, Wasserleitungen wurden verlegt, der Boden begradigt und mit vollem Körpereinsatz Löcher für das Fundament gegraben. Muskelkater? Wird später eingeplant.
Währenddessen nahm die Kreativität ihren Lauf. Schnell war klar: Ein normaler Container kommt hier natürlich nicht infrage. Aus dem schlichten Container wurde in Rekordzeit ein regenbogenfarbener Lifestyle-Tempel mit Rooftop-Bar, Liegestühlen, Lichterketten und selbstverständlich einer standesgemäßen Einhornabbildung. Klaus und Guido sicherten sich bereits imaginär je einen Fensterplatz mit perfektem Blick auf den Springplatz – vermutlich inklusive Sonnenuntergang, Cocktail in der Hand und neidischen Blicken der Reiter. Der Traumcontainer wuchs mit jedem Spatenstich weiter und war zweifellos das wichtigste Bauprojekt des Tages.
Der Traum wurde immer bunter, größer und so wie geplant, definitiv genehmigungspflichtig – und war das beherrschende Gesprächsthema des Tages.
Doch wie so oft im Leben holte die Realität die drei schneller wieder ein. Im Stall warteten bereits der Putz und die Sattelkammer darauf, abgeschlagen zu werden, und auch die letzten Deckenverkleidungen mussten entfernt werden. Staub statt Lichterketten, Hammer statt Cocktailglas – willkommen zurück in der staubigen Realität.
Aber ganz ehrlich: Wenn irgendjemand diesen Wunschcontainer verdient hätte, dann Klaus und Guido, die seit Wochen konsequent ihr Privatleben hinten anstellen, eigene Baustellen, To-do-Listen und vermutlich auch halb erledigte Projekte zu Hause liegen lassen und freie Zeit opfern – alles nur, damit der Zeitplan der Stallsanierung nicht ins Wanken gerät.
All das tun sie nicht für Ruhm, Applaus oder eine echte Rooftop-Bar, sondern dafür, dass die Pferde so schnell wie möglich in ihr frisch saniertes Reich zurückkehren können. Und genau deshalb ist der regenbogenfarbene Container mit Einhorn, Lichterkette und Liegestuhl nicht einfach nur eine Spinnerei – er ist ein Symbol. Ein Symbol für den Einsatz, die Verlässlichkeit und das Herzblut, das sie Tag für Tag in den Stall stecken. Auch Dagmar und Dorothee darf man an dieser Stelle nicht vergessen, die im Hintergrund täglich für das leibliche Wohl und die gute Laune sorgen. Dagmar wird zudem zur nächsten Baumarkt -Queen gekrönt. 👑
Auch wenn am Ende vermutlich „nur“ ein ganz normaler Container dort stehen wird: Respekt, Dankbarkeit und ein riesiges Dankeschön stehen ihnen jetzt schon zu. Und wer weiß – vielleicht hängt am Ende doch eine Lichterkette irgendwo- Verdient wäre sie auf jeden Fall. 🫶🏻
Tag 18 der Stallsanierung: 20.01.26
Heute verwandelte sich das Stallzelt in ein Open-Air-Kino mit Pferdepublikum. Alle Köpfe steckten neugierig aus den Fenstern. Mit Begeisterung betrachteten die Vierbeiner, wie der riesige Mistberg von Pferd, Heuboden, Maus und Fliege in mehreren heroischen Fuhren durch die Firma Erwig verladen und abgefahren wurde. Ein wirklich riesiger Haufen Dünger oder besser Grünzeug – Superfood Deluxe . Ein Monument der Pferdekunst, das jetzt feierlich dazu bestimmt ist, Blumen, Gemüse und vermutlich halbe Wälder wachsen zu lassen. Wenn Pflanzen applaudieren könnten, sie würden standing ovations geben.
Die Pferde beobachteten das Ganze hochkonzentriert.
Währenddessen wurde im restlichen Stall nicht minder heldenhaft gearbeitet. Guido, Klaus, Stefan und Nico legten los wie die Baustellen-Avengers und bekamen Verstärkung von Janine, die mit dem Besen den Dreck zur Strecke brachte – kompromisslos, effizient und ohne Gnade.
Für das seelische und körperliche Überleben aller Beteiligten sorgte Dagmar, die mit Essen und Getränken bewaffnet war.
Baulich ging es ebenfalls ordentlich zur Sache:
Die Fundamente für den neu erworbenen Container wurden gegossen, der Stallboden wurde auf neue Betonflächen vorbereitet und in der Sattelkammer bekamen die Wände weiter ordentlich einen auf den Putz. Staub, Lärm, Muskelkater – das volle Renovierungsprogramm.
Fazit des Tages:
Mist weg.
Beton da.
Wände nackig.
Menschen müde.
Pferde bestens unterhalten.
Und wir verneigen uns vor der nicht selbstverständlichen Hilfsbereitschaft und dem großen Engagement unserer Helden und Heldinnen des Tages! Gut, dass es euch gibt! 🥳
Tag 19 der Stall-Sanierung : 21.01.26
Arbeiten im Kühlfach – wenn selbst der Putz friert
Heute zeigte der Winter mal wieder, wer im Stall das Sagen hat. Die Temperaturen waren so frostig, dass frischer Putz keine Chance hatte – der wäre vermutlich schneller gefroren als ein Eis am Stiel im Kühlfach. Also hieß es: Plan B!
Statt neu zu verputzen, wurde heute der alte Putz in den Boxen abgeschlagen. Eine staubige Angelegenheit, bei der man sich kurz fragte, ob hier renoviert oder heimlich ein neues Fitnessprogramm getestet wird.
Zugegeben: Das kalte Wetter bremste die Arbeiten etwas aus – aber Aufgeben? Nicht mit Klaus und Stefan!
Die beiden ließen sich weder von der Kälte noch vom störrischen Putz beeindrucken und gaben wieder alles. Mit viel Einsatz und vermutlich leicht eingefrorenen Fingern wurden sämtliche Vorarbeiten fürs spätere Verputzen erledigt. Damit ist alles perfekt vorbereitet, sobald das Thermometer wieder gnädiger gestimmt ist.
Und als krönender Abschluss des Tages fiel dann die letzte Klappe zum Heuboden! Dagmar wärmte die beiden treuen Helfer mit vielen leckeren Sachen wieder auf.
Wir bedanken uns bei euch von Herzen für die schon wochenlange Unterstützung !!! 🙏🏻
Stallsanierung Tag 20: 22.01.26
Mission Impossible – Wo Wände bröseln und Eva verschwindet
Der nächste Tag der Stallsanierung begann wie viele davor: motiviert, leicht optimistisch und völlig ahnungslos, was uns noch erwarten würde.
Klaus und Stefan nahmen sich heldenhaft der alten Sattelkammer und der Boxen an. Bewaffnet mit Hammer, Meißel und der festen Überzeugung, dass „da noch was geht“, wurde weiter Putz abgeschlagen. Jeder Schlag ein Treffer, jeder Treffer eine neue Staubexplosion.
Parallel dazu wurde für die Angleichung des Stallboden für den Beton eine Schalung gebaut. Hochkonzentriert, millimetergenau und erstaunlich ruhig – vermutlich, weil alle wussten: Wenn die Schalung schief ist, haben die Pferde später eine Buckelpiste.
Aber wenn Klaus und Stefan etwas anpacken, dann wird es einfach nur perfekt. 👌🏻 Die Beiden haben es einfach drauf.
Während Dagmar sich wieder um das Essen kümmerte, stand Eva heute zur Unterstützung bereit:
Bewaffnet mit einem Besen und einer Schaufel schritt sie zur Tat.
Sie hatte sich eigentlich eine dankbare Aufgabe ausgesucht: „Ich mach nur schnell den Dreck weg.“
Ein Satz, der in der Geschichte der Stallsanierung schon mehrfach bewiesen hat, dass er niemals stimmt.
Mit unerschütterlichem Optimismus stürzte sie sich auf die Putzreste.
Mit jedem Besenstrich wurde die Luft dicker. Sichtweite: ungefähr ein halber Huf.
Eva verschwand langsam, aber konsequent in einer selbst erzeugten Staubwolke. Erst waren nur noch die Stiefel zu sehen, dann ein Arm, dann… nichts mehr.
Irgendwann tauchte Eva schließlich wieder aus der Wolke auf, komplett eingestäubt, Frisur betonfarben, Gesicht im Used Look , farblich perfekt an die Wand angepasst.
Aber : Der Dreck war weg – zumindest vom Stallboden. Der Rest klebte an Eva. 😂
Vielen lieben Dank an unsere fleißigen Helfer und Helferinnen des heutigen Tages.
Tag 21 der Stallsanierung: 23.01.26
Graue Masse, große Wirkung
Heute wurde nicht philosophiert, sondern gegossen. Beton, um genau zu sein. Ziel des Tages: den Boxenboden zu einer Vierbeiner- Tanzfläche zu verwandeln.
Klaus und Stefan waren wie in den letzten Wochen im Einsatz und hatten das Projekt fest im Griff . Da wurde schaufelweise der Beton angeschleppt – im Takt zwischen „Da geht noch was“ und „Warum machen wir das eigentlich?“. Schaufel und Schaufel wanderte das flüssige Grau zur Verschalung und wurde präzise und mit viel Gefühl so verteilt, dass selbst das empfindlichste Pferd in Zukunft anerkennend schnauben wird. Silvia war auch dabei und sorgte für den letzten Schliff.
Währenddessen entsorgte Werner die alten Wasserleitungen von der Decke. Zielstrebig, effizient und endgültig. Die Leitungen gingen ohne großes Drama, aber mit dem sicheren Gefühl: Das war’s jetzt.
Zum Abschluss kam Gerüstbau Lange und stellte das Aussengerüst auf, damit demnächst das Dach in die Geschichte eingeht. Dabei wurde das restliche Material sortiert, entsorgt und Ordnung geschaffen. Eine Baustelle, auf der sich die nächsten Helfer:innen morgen austoben können, ohne erst für einen Hindernislauf zu trainieren.
Vielen Dank für diese Glanzleistungen und euren großen Einsatz.
Tag 22 der Stallsanierung : 24.01.26
Staub, Schweiß und Superhelden in Weiß
Heute rückte am frühen Morgen ein wahres Großaufgebot an freiwilligen Helferinnen und Helfern an.
Die Motivation? Hoch.
Der Tatendrang? Unaufhaltsam. Die Ahnung, worauf man sich einließ? Eher… optimistisch verdrängt.
Kaum angekommen, schmiss sich jede und jeder in den eleganten weißen Ganzkörperanzug – eine Mischung aus Astronaut, Tatortreiniger und modischem Statement. Und dann ging’s los: Bühne frei für das Baustellen – Rudel.
Die Schleifgeräte wurden unter Strom gesetzt und nahmen die Wände ins Visier – gnadenlos, laut und mit einer Staubentwicklung, die jedem Wüstensandsturm Konkurrenz gemacht hätte. Parallel dazu erklommen mutige Helferinnen und Helfer Leitern und Gerüste, um die Deckenbalken in schwindelerregender Höhe mit Handfegern und Besen vom jahrzehntealten Staub zu befreien. Unten entwickelte sich währenddessen eine Staubwüste, in der man kurz überlegte, ob man besser Kamele einstallen sollte.
Plötzlich entdeckte Ute eine Antiquitäten, die zwischen den Balken jahrelang verborgen blieben. Erst kamen zwei Tassen zum Vorschein, dann fanden wir ein altes Märchenmalbuch, was noch ein Rätsel mit sich führte.
Wer war wohl hier auf dem damaligen Strohboden in der Vergangenheit mit Filzstiften bei einem warmen Getränk so fleißig und versuchte das Märchenrätsel zu lösen?
Im Aussenbereich bekamen
die Vorderfronten der Pferdeställe von den Einstallern und Familie Gerbig eine Wellnessbehandlung deluxe: Hochdruckreiniger, Schwamm und Seife sorgten dafür, dass sie anschließend fast wie neu aussahen.
An den Wänden wurde die alte, lose Farbe mit Spachteln entfernt. Dabei stellte sich heraus: Die Farbe ging – der Putz gleich mit. Ergebnis: wieder unzählige Säcke voller Dreck, Staub und Geschichte.
Klaus und Guido wurden angesichts ihrer Führungsqualitäten kurzerhand zu offiziellen Bauleitern ernannt und machen ab sofort Bob dem Baumeister samt Team ernsthafte Konkurrenz. Wie an jedem Tag war auch Dagmar wieder unermüdlich im Einsatz und kümmerte sich um das leibliche Wohl aller. Daher wurde sie völlig zurecht heute zur Versorgungs-Queen gekrönt 👑.
Werner hielt vom Traktor aus alle auf Trab – Pausen? Wurden erst am Nachmittag überhaupt in Erwägung gezogen. Dann aber kamen alle zusammen: leckeres Chili, Pizzasuppe und beste Laune inklusive.
Bis in den späten Nachmittag wurde weitergearbeitet. Anna war kaum von der Leiter zu holen – erst als auch der letzte Balken staubfrei war, gab sie sich geschlagen. Am Ende sah sie aus, als hätte sie spontan zum Schornsteinfeger umgeschult.
Die warme Dusche am Abend wurde zu einem kollektiven Vorhaben- natürlich jeder für sich. 😂 Das Ergebnis des Tages: Müde, dreckig, aber gut gelaunt – und ein riesiges Stück weiter.
Ein großes, von Herzen kommendes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer. Ihr seid einfach großartig und habt dazu beigetragen, dass die Geschichte der Stallsanierung am Reitverein Dorsten weiter fortschreiten konnte.





























































































































































































































































































































